Bestensee im Blick
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2.5.26:
Enthüllung unserer restaurierten Märchenfiguren
Im Mai 2012 erhielten die von Manfred Prosch in seinen Märchen
erfundenen Bestenseer Gnome, die 'Bestwaner', auch ihre körperliche
Gestalt. Vom Kettensägenkünstler Frank Winkler erschaffen, wurden sie
am 14.5.2012 im Generationenwald aufgestellt. Und im Mai 2019 folgten
auch die beiden in den Märchen erscheinenden Figuren, die Schneekönigin
und ihr treuer Begleiter, der Falkner mit seinem Falken.
Aber Holz hält leider nicht ewig, und so beendete der größte Bestwaner,
Grundel genannt, 2025 sein Leben. Es wurden Überlegungen angestellt,
wie er ersetzt werden könnte. Der Traditionsverein Weihnachtspyramide
e.V. hatte Kontakte zum Bestenseer Kettensägenkünstler Thomas Wulff,
der den Oberbestwaner Grundel aus einem Eichenstamm neu erschuf. Für
diese fantastische und zeitintensive Arbeit gebührt ihm ein großes
Dankeschön! Auch die anderen Figuren wurden in diesem Zusammenhang
wieder "aufgehübscht", und heute wurden die frisch erstrahlten
Märchenfiguren der Öffentlichkeit mit einem kleinen Fest präsentiert.
Enthüllt wurden sie von den Vereinsmitgliedern Doreen Diewok und Paul
Gommlich, sowie Thomas Wulff.
Die zahlreichen Besucher fanden nur lobende Worte für diese
Veranstaltung bei herrlichem Sommerwetter, in der wunderschönen
Umgebung des Generationenwaldes, und mit musikalischer
Geigen-Begleitung durch Iryna.
Und der Weinbauverein sorgte für das leibliche Wohl mit Getränken,
Bratwürsten und Kuchen. Bei den Getränken durfte der Bestenseer Wein natürlich
nicht fehlen.
Vereinsvorsitzender Matthias Höppe sprach in unterhaltsamer Form einleitende Worte, die hier in Auszügen wiedergegeben werden:
"Der Traditionsverein Weihnachtspyramide e.V. freut sich, Sie heute zur
Enthüllung der Bestwaner Skulpturen begrüßen zu dürfen. Hinter uns
liegen eineinhalb Jahre intensiver, ehrenamtlicher Arbeit.
Viele Menschen haben sich mit Herzblut, Zeit und handwerklichem Können eingebracht.
Dieses Projekt ist ein gemeinsames Werk - entstanden aus Engagement,
Zusammenhalt und echter Begeisterung für unseren Ort. Ihnen allen gilt
unser aufrichtiger Dank.
Liebe Bestenseer, Liebe Gäste, wir wissen ja alle: In anderen Orten
gibt’s Rehe, Füchse, vielleicht mal ’nen Wildschwein-Schreck. Aber wir?
Wir haben Kobolde. Und das nur, weil Manfred Prosch irgendwann dachte:
„Bestensee ist zu ruhig. Da geht noch was.“
Seitdem treiben die kleinen Racker ihr Unwesen: Sie klauen Socken,
verstecken Brillen| und sorgen dafür, dass man beim Bäcker immer genau
einen Euro zu wenig dabei hat.
Zum Glück haben wir unsere tapferen Bestenseer, die sich nicht mal von
einem Kobold beeindrucken lassen, der aussieht wie ein zu groß
geratener Waldschrat auf Koffein.
Und wenn’s richtig ernst wird, kommt die Schneekönigin vorbei - mit
einem Blick so frostig, dass selbst der frechste Kobold plötzlich
höflich „Guten Tag“ sagt.
An ihrer Seite: der Falkner, dessen Falke alles sieht. Wirklich alles.
Sogar, wer gestern Abend heimlich die letzte Dominostein-Packung
gegessen hat.
Und jedes Jahr zur Kinderweihnacht werden Mannes Figuren lebendig. Die
Schneekönigin schreitet, der Falkner wacht, die Kobolde toben - und wir
stehen da und denken: „Ja, das ist Bestensee." Und genau deshalb leben
wir gern hier.
Mit den hier stehenden 3 Figuren wurde den Bestwanern ein Denkmal
gesetzt. Sie wurden 2012 vom Kettensägekünstler Frank Winkler
erschaffen.
Der Grundel wurde, da er in sehr schlechtem Zustand war, von Thomas Wulff in vielen Stunden neu erschaffen.
Seinerzeit, also 2012, wurde die Arbeit von der Stiftung Dahme
Spreewald der Mittelbrandenburgischen Sparkasse Potsdam großzügig
unterstützt.
Der Traditionsverein Weihnachtspyramide e.V. bedankt sich herzlich bei
allen Personen, die an der Instandsetzung der Figuren beteiligt waren.
Allen Beteiligten gilt unser ausdrücklicher Dank für Engagement,
Tatkraft und die Fähigkeit, auch dann weiterzumachen, wenn die Figuren
schwerer waren als gedacht, oder die Schrauben sich entschieden hatten,
ein Eigenleben zu führen. Ohne euch stünden die Figuren heute nicht so
gut da zur Freude aller.
Unser besonderer Dank gilt Thomas Wulff. Mit unzähligen Stunden
freiwilliger Arbeit an der Kettensäge hat er dem Grundel sprichwörtlich
neues Leben eingehaucht. Wie viele Ketten er dabei geschärft hat, lässt
sich kaum zählen - und ebenso wenig lässt sich sein Engagement hoch
genug würdigen. |
Unser Dank gilt auch dem Weinbauverein, der uns heute mit
hervorragendem Wein aus dem benachbarten Weinberg unterstützt. Passend
dazu ein kleiner Weinspruch: „Wein macht das Leben schöner - und die
Geschichten länger.“ In diesem Sinne: Prost auf einen genussvollen Tag!"
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