Bestensee im Blick
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13.3.26:
Am Pätzer Tonsee
Eine kleine Spritztour zum Pätzer Tonsee lohnt sich immer, besonders
wenn das Wetter so schön war wie an diesem Tag. Der inzwischen vom Eis
befreite See war Anziehungspunkt vieler Wasservögel. Gänse, turtelnde
Haubentaucher, Schellenten, Tafel- und Reiherenten, sowie Blässhühner
bevölkerten den See.
Beeindruckend ist immer wieder ein am Ostufer vor 3 Jahren bei einem
Unwetter umgestürzter und durch einen Blitz gespaltener Baum, dessen in
die Luft ragende Wurzeln bizarre Gebilde zeigen. Ein Teil des
Wurzelgeflecht sah aus,
als ob eine Spitzmaus daraus entsprang. Etwas weiter, entlang an einem
Feldrand, kommt man zu einer kleinen Lichtung, umgeben von vielen
Birken. In der Mitte befindet sich ein abgebrochener Birkenstamm, der
wie ein Dreieck aus dem Boden ragt. Umgeben ist diese Stelle mit
zahlreichen Mahonien, deren Blätter zumeist rötlich gefärbt sind. Und
am abgebrochenen Stamm kann das emsige Treiben der Roten Waldameisen
beobachtet werden.
Auf dem Rückweg wagten sich die ersten Blüten aus der Deckung:
Veilchen. Taubnessel und Gelbstern. Und auf einem Zweig war die Rosette
einer Blasenflechte zu bewundern.
Bei einem abschließenden Besuch in der Fischerei reflektierte der See
neben zum Trocknen aufgehängten Fischernetzen eindrucksvoll das Licht
der Sonne.
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