Bestensee im Blick
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2.-7.26:
Streifzug durch die Natur
Während sich im Westen über dem noch vereisten Pätzer Vordersee der
Mond zur "Tagruhe" verabschiedete, ging im Osten über dem mit Reif
bedeckten Pätzer Plan die Sonne nach der Nachtruhe auf.
Bei einem Abstecher zum Pätzer Hintersee war erstaunlich, dass er
überlief, manche Stege zu Kahnanlegestellen standen unter Wasser. Der
See war zwar noch vereist, aber am Rand schon eisfrei.
Am Pätzer Vordersee, kurz vor dem Liepegraben, wurde eine verwilderte
Stelle in ein Habitat umgewandelt. "Wilde" Angler können dort ihre
Autos nicht mehr parken, ihre Zelte teils über mehrere Tage nicht mehr
aufstellen, keine Lagerfeuer und Müll mehr hinterlassen. Ein
idyllischer Platz mit einer Ruhebank und einem großen Feldstein mit
einem Schild "Gemarkung Bestensee Hausenberg" und den Koordinaten
dieses Platzes, gespendet von Familie Frank Schulze. Und erste Krokusse
blühten. Vor 100 Jahren gab es von dieser Stelle eine Bootsverbindung
nach Pätz zum dortigen ehemaligen Gasthof Krüger. Nach dem Ruf "Krüger
hol rüber" wurde ein Kahn aktiviert, und man wurde zum anderen Ufer
gerudert. Gegenwärtig ist wieder ein Plan im Gespräch, an dieser Stelle
eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer, die "Hausenbergbrücke", über
den See zu bauen.
Am 7. März unternahm ich eine Fahrt zum Todnitzsee, der inzwischen
wieder eisfrei war. Ein Haubentaucherpaar turtelte in Hochzeitsstimmung
und begann mit dem Nestbau am Schilfrand. Etwas später tauchten sie
nach einem Leckerbissen, und tatsächlich hatte einer Glück und erschien
mit einem Barsch über Wasser. Außer den Haubentauchern tummelten sich
in der Nähe noch Gänsesäger, Blässhühner und Enten. Und in der Nähe
zwitscherteauf einem Feld ein Schwarzkehlchen ein Frühlingslied.
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