Bestensee im Blick
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3.2.26:
Winterwanderung
Nachttemperaturen unter -10 °C und Höchsttemperaturen um -7 °C ließen
in letzter Zeit die Gewässer zufrieren, so auch den Pätzer Vordersee.
Die zahlreichen Spuren auf dem teilweise mit etwas Schnee bedeckten Eis
zeugten von vielen Wanderern und Schlittschuhläufern über das ca. 15-20
cm dicke Eis. Aber es ist lebensgefährlich, sich überall auf gleich
starkes Eis zu verlassen. Dort, wo in den letzten Tagen noch
Spaziergänger und Schlittschuhläufer zu sehen waren, zeigte sich heute
bei starkem Wind auf Bestenseer Seite ein großer Bereich offenen
Wassers.
Diese Unterschiede musste ich am 13.2.2017 am eigenen Leibe erfahren.
Während es tags zuvor noch eine Völkerwanderung über das Eis von Pätz
nach Bestensee und umgekehrt gab, brach ich einen Tag später nach einer
3-stündigen Eiswanderung an einer zuvor sicheren Stelle im Eis ein und
hatte 1.000 Schutzengel, dass ich mich aus dem eisigen Loch wieder
befreien konnte.
An nicht von Schnee bedeckten Stellen und von Rissen durchzogenem Eis
konnte man deren Stärke von 15-20 cm abschätzen. Meine Wanderung
führte entlang des Schilfgürtels, und am Schilf hatten sich leichte
Schneeverwehungen gebildet. Unweit der Fischerei existiert eine seit
langem existierende Biberburg, und die vielen Schuhabdrücke zeugen
davon, dass sie nicht mehr unbekannt ist.
Vor der Eiswanderung hatte ich einen Abstecher zu den Wiesen an der
Mittenwalder Straße unternommen. Der dort zum Kleinbestener See
führende Entwässerungsgraben war an vielen Stellen noch eisfrei, und
Enten, Kormorane, Grau- und Silberreiher hatten sicher ihren Anteil
daran. Sogar ein Mandarinenten-Pärchen konnte ich in diesem Graben
beobachten. An einer Stelle entdeckte ich einen Silberreiher im Wasser,
der die kalten Tage nicht überlebt hatte.
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