Bestensee im Blick
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26.10.24:
Radtour vom östlichen zum westlichen Bestensee
Start war im Glunzbusch mit dem Fischteich am
Steakhaus1775/Weinscheune. An der Hauptstraße boten sich mit dem
Seniorenzentrum und einem mit rotem wilden Wein berankten Wohnhaus
herbstliche Motive. Parallel zur Hauptstraße in der Goethestraße sind
auch die Landkost-Arena und Grundschule sehenswert. Im Ortszentrum
wieder an der Hauptstraße angekommen, fuhren Ann und ich mit dem
Fahrrad am Wohn- und Geschäftshaus mit dem Lindencafé und der Bäckerei
Wahl vorüber bis zur Dorfaue mit dem Dorfteich. Schräg gegenüber
tauchte die ca. 700 Jahre alte Dorfkirche mit der dahinter gelegenen
1905 erbauten Roten Schule auf.
Dahinter bogen wir von der Königs Wusterhausener Straße zum
Mühlen-/Weinberg ab. Im Generationenwald begrüßten uns die hölzernen
Märchenfiguren der Bestwaner und die Schneekönigin mit dem Falkner.
Gleich nebenen statteten wir dem Weinhang, 2010 angelegt, einen Besuch
ab. Der Frost im Frühjahr hatte größere Schäden verursacht, so dass
viele der erfrorenen Rebstöcke durch neue ersetzt werden mussten. Wer
sich den Weinhang genauer ansieht, entdeck an jeder Rebstockreihe seit
der Gründung Keramikherzen mit dem Namen eines lieben Menschens.
Anfangs blühte jedes Jahr darunter sogar eine Rose.
Vom Weinhang führte uns der Weg zum Mühlenberg mit einer ca. 140 Jahre
alten Eiche, und von dort hatte man einen schönen Blick auf den Ort und
die Dorfkirche. Wieder unten an der Gaststätte/Hotel Bestwaner
angekommen, fuhren wir auf direktem Weg, vorbei am Friedhof, bis zum
Eingang der Sutschke. Die urige unberührte Natur ist immer wieder
beeindruckend. Riesige Pilze standen am Wanderweg, und im kleinen See
im Tal auf der gegenüber liegenden Seite genoss ein Schwan das schöne
Wetter. Eine Bank am Ufer lud zu einer kleinen Pause mit Blick auf den
See ein.
Weiter ging es vorbei an einem Sumpfwald bis zur 'Todesbahn'. Auf
halber Höhe des Hangssteht eine Bank zum Ausruhen und genießen der
Landschaft. Wer den Aufstieg bis nach oben nicht scheut, blickt auf
ausgedehnte Felder. Beim Abstieg zum Talgrund sollte man etwas
vorsichtig sein, um auf dem schmalen und abschüssigen Weg nicht
auszurutschen. Wieder unten angekommen, waren es nur wenige Meter bis
zur nebenan gelegenen Lehmwand. In früheren Jahrzehnten und
Jahrhunderten holten sich die Dorfbewohner von hier Lehm für ihre Häser
oder Öfen.
Von hier fuhren wir zurück über die B 246 zum Feldweg der Mittenwalder
Straße. In einem Entwässerungsgraben entdeckten wir eine
Schwanenfamilie mit 4-fachem Nachwuchs, und im Hintergrund ließ sich
ein Graureiher am Ufer nicht stören.
Zum Abschluss kamen wir am Wustrocken an den entstehenden Wohnblöcken
vorbei, die nicht mehr so richtig zu den Eindrücken der gerade erlebten
Natur passten.
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