Bestensee im Blick
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24.10.24:
Vom Pätzer Tonsee bis zur Hintersiedlung
Sonnige Tage lassen die Herbstfärbung voll zur Geltung kommen. Deshalb
war ich mit dem Fahrrad vormittags am Pätzer Tonsee und nachmittags war die Hintersiedlung angesagt.
Der Tonsee empfing mich mit zahlreichen Wasservögeln: Enten,
Blässhühner, Kormorane, Schwan, und in der Ferne saß ein Graureiher am
Ufer. Beeindruckend war ein stattlicher Baum, den im letzten Jahr ein
Unwetter gefällt hatte, und deren urige Überreste am Ufer lagen. Im
jetzt in der Luft hängenden Wurzelgeflecht sah es so aus, als ob sich
dort an einer Stelle eine Spitzmaus verewigt hätte. Und etwas abseits
vom See gab es eine kleine Lichtung hauptsächlich mit Birken, in der
der indian summer mit den farbigen Blättern Wirklichkeit war.
Über den Feldern kreisten Mäusebussarde, und eine abwechselnde Jagd lieferten sich eine Krähe und ein Turmfalke.
Auf dem Weg zur Hintersiedlung leuchteten an der Thälmannstraße die rot
gefärbten Blätter des wilden Weins vor dem seit mehreren Jahren
verwaisten Storchennest. Schleßlich am Pätzer Hintersee angekommen, war
der farbliche Kontrast des Herbstlaubs zum tiefen Blau des Wassers
beeindruckend. Weiter südlich kann man auch an einer kleinen freien
Uferstelle einen Blick über den See auf die herbstlichen Bäume der
Pätzer Berge und die Insel Großer Horst werfen.
Und die langsam untergehende Sonne veranlasste mich nach einem herrlichen Tag zur Heimfahrt.
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