Bestensee im Blick
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17.3.24:
Benefizkonzert des Stabsmusikkorps
Offizieller Beginn war 15 Uhr, aber bereits um 14 Uhr standen die
ersten Besucher vor der Tür. Ein Beweis, wie begehrt dieses inzwischen
zur Tradition gewordene Konzert ist.
Anja Kolbatz-Thiel als Organisatorin des Heimat- und
Kulturvereins hatte wieder die perfekte Vorbereitung zum Benefizkonzert des Stabsmusikkorps
der Bundeswehr übernommen und durch viele fleißige Helfer an ihrer Seite wurde
es wieder ein großer Erfolg.
Es war bereits das 17. Mal, dass dieser
Klangkörper in Bestensee spielte und viele Gäste
ließen es sich nicht nehmen, dieses musikalische Ereignis mitzuerleben.
Erstmals spielte das Stabsmusikkorps zur 700-Jahr-Feier 2007 in
Bestensee und dem
Ehepaar Braun, insbesondere Kerstin Braun, ist zu verdanken, dass wir
dieses inzwischen zur
Tradition gewordene Konzert nach Bestensee bekamen.
Es ist etwas ganz Besonderes, dass das Stabsmusikkorps in der
Bestenseer Landkost-Arena spielt,
denn das eigentliche Aufgabengebiet ist die musikalische Begrüßung von
Staatsgästen von Bundespräsident, Bundeskanzler und
Verteidigungsministerium. Das Orchester beherrscht 70 verschiedene
Nationalhymnen der Welt.
Oberstleutnant Reinhard Kiauka und Bürgermeister Roland Holm
begrüßten die Gäste und wünschten gute Unterhaltung.
Herr Kiauka, der den Besuchern zu jedem Titel etwas
Hintergrundwissen vermittelte, und seine Kollegin Hauptmann Lisa-Marie
Holzschuh wechselten sich beim Dirigieren ab, und wer dachte, dass nur
Militärmusik gespielt wurde, der irrte gewaltig. Im Mittelpunkt standen
musikalische Darbietungen, die zu den Olympischen Spielen in diesem
Jahr in Frankreichpassten.
Beeindruckend war wieder diese Klangfülle! Tosender
Applaus war der Dank. Übrigens, auch in früheren Jahren präsentierte
dieses vielseitige Ensemble u.a. Operetten-, Opern-, James Bond- oder
ABBA-Melodien.
Beeindruckend
waren auch die Vorträge einzelner Solisten. Erwähnen
möchte ich hier insbesondere das Alphorn. Beeindruckend! Eine
Überraschung gab es kurz vor dem Ende, als plötzlich vier Personen mit
Umzugskartons auftauchten und Herr Kiauka meinte, dass doch noch gar
nicht Schluss ist, aber sie setzten sich vor die Bühne und entlockten
den Kartons mit Trommelstöcken Percussionklänge.
Eine Zugabe am Schluss musste sein, und nach der Brandenburg-Hymne gab
es Standing Ovations und lang anhaltenden Applaus. Im Namen des
Orchesters bedankte sich Oberstleutnant Kiauka und versprach, im
nächsten Jahr wieder in Bestensee zu spielen. Als Dankeschön
überreichten der Bürgermeister und Anja Kolbatz-Thiel den Hauptakteuren
Blumen und dem Leiter eine Flasche Bestensee-Wein aus eigenem Anbau.
Ein
großes Dankeschön gilt Mitgliedern und Freunden des Heimat- und
Kulturvereins,
die in der Pause selbstgebackene Kuchen, Würstchen und Getränke
anboten.. Auch die Garderobe und der Einlass wurden vom Heimatverein
übernommen, ebenso das Auf- und Abbauen der Sitzgelegenheiten, bei dem
sich aber besonders der Bauhof verdient machte. Die ESC Security
sicherte die Veranstaltung ab.
Dass dieses Event wieder ein voller Erfolg wurde, ist der guten
Vorbereitung durch die Organisatorin des Heimat- und Kulturvereins,
Anja Kolbatz-Thiel, und allen fleißigen Helfer zu verdanken. Danke auch
an Dietmar Sauerwald mit seinem Kollegen, die für den guten Ton sorgten.
Die eingenommenen Eintrittsgelder werden übrigens wieder gemeinnützigen
Vereinen zur Verfügung gestellt,
Vor der Veranstaltung wurde von der Initiative für Frieden und
Abrüstung LDS angesichts der gegenwärtigen vielen Kriege für mehr
Einsatz für den Frieden demonstriert.
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bitte anklicken, dann startet eine Diaschau, die auch angehalten und
manuell vor- oder rückwärts geschaltet werden kann.
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