Bestensee im Blick
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10.10.:
Herbstliches Bestensee/Pätz
Frühaufsteher mussten sich heute warm anziehen, denn wir hatten
Bodenfrost. Das reizte, um die mit Eiskristallen überzogene Natur zu
fotografieren. Zunächst wollte ich aber sehen, wie es an den Seen
aussah. Durch die großen Temperaturunterschiede zwischen der kalten
Luft und dem noch relativ warmen Wasser bildete sich Seenebel, sowohl
auf dem Pätzer Vordersee als auch auf dem Pätzer Tonsee. Ein einsamer
Angler war im Nebel nur schwer zu erkennen, und die Sonne quälte sich
langsam durch die Schwaden.
Auf dem Pätzer Plan angekommen, lag ein leichter Bodennebel über den
Feldern, und die aufgehende Sonne tauchte alles in ein mystisches
Licht. Neben dem Gräbendorfer Weg waren die Pflanzen, Blüten und
Spinnweben mit Eiskristallen verziert.
Im Laufe des Tages unternahm ich einen Abstecher zum Todnitzsee, in
dessen Nähe zahlreiche Bäume mit den rot gefärbten Blättern des wilden
Weins umrankt waren. Weiter ging es zum Gräbendorfer Weg, an dem
ebenfalls der rot gefärbte wilde Wein den Herbst deutlich werden ließ.
In der Nähe saß ein Turmfalke auf einem Baum, und ab und zu hielt er
mit seinem Rüttelflug über den Wiesen Ausschau nach Beute.
Auf dem Weg zum Pätzer Tonsee blühten Herbstpflanzen, Beeren waren
reif, eine Libelle ließ sich vor mir nieder, und erstaunlich fand ich,
dass mehrmals eine Schmetterlingsart, der Admiral, umher flatterte.
Auch später in den Pätzer Bergen, am Kahlkopf, begegneten mir zwei
weitere.
Am Pätzer Tonsee genoss ein Graureiher die wärmenden Strahlen der
Sonne. Erstaunlich waren neben dem Wurzelgeflecht eines umgestürzten
Baumes die zahlreichen Äste eines nebenan stehenden Baumes, die sich
alle in das Wasser neigten.
Nachmittags unternahm ich noch eine Radtour um den Pätzer Vorder- und
Hintersee. Von der Westseite des Hintersees konnte ich einen Blick auf
die Insel Großer Horst und die Pätzer Berge werfen. Die langsam
untergehende Sonne tauchte die üppige Natur an der Ostseite des
Hintersees in ein magisches Licht. Auch mehrere Angler, sogar mit
Zelten angereist, genossen offenbar diese Stimmung. Schließlich
erreichte ich die mit 77 m höchste Erhebung im Ort, den Kahlkopf, und
entdeckte am Wegesrand Pfifferlinge. Aber auch Maronen waren häufig
anzutreffen.
Durch die im Uferbereich des Hintersees stehenden Bäume konnte ich
einen letzten Blick auf die sich rötlich über der gegenüber liegenden
Seite des Sees verabschiedenden Sonne werfen. Nach der Liepe erreichte
ich schließlich hinter der Pätzer Dorfaue den Badestrand und konnte
noch schöne Wolkenformationen nach Sonnenuntergang erleben.
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